Deutsch-Französischer Entdeckungstag bei AIRBUS

Deutsch – Französischer Entdeckungstag

Am 28. Februar. 2017 besuchten wir, die Französischkurse des 9. und 10. Jahrganges, im Rahmen des deutsch-französischen Entdeckungstags das Airbus Werk in Stade.

 

Gleich zu Anfang wurden wir aus Sicherheitsgründen mit Schutzkleidung bestückt, diese wurde aber erst bei unserer späteren Werksführung wichtig. Trotz dessen sahen wir äußerst interessant aus und dieses machte den Ausflug gleich ein kleines wenig witziger. Durch den ganzen Tag begleiteten uns drei Studenten, die den Dualen Studiengang der Verbundwerkstoffe im letzten Jahr bei Airbus studieren. Sie haben den Tag für uns geplant und dieses ist ihnen sehr gut gelungen. Einen Großteil des Tages verbrachten wir im Schulungsraum der Ausbildungswerkstätten. Dort wurden uns verschiedene Präsentationen über die Zusammenarbeit mit Frankreich gezeigt und hinterher mit uns drüber diskutiert. Als erstes durften wir einen französischen Mitarbeiter kennen lernen. Er kommt gebürtig aus Frankreich und hat in Deutschland einige Jahre studiert. Durch ein Jobangebot blieb er in Deutschland, schloss aber nie aus irgendwann wieder nach Frankreich zurück zu gehen. Heute hat er eine deutsche Frau und lebt schon seit acht Jahren in Deutschland und arbeitet bei Airbus. In seinem Vortrag erzählte er von seinem bisherigen Werdegang und seinen Erfahrungen, die er machte, insbesondere was die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich anging. Mit den Unterschieden befassten wir uns hinterher noch etwas genauer, indem wir uns darüber unterhielten und unsere Vermutungen aufschrieben. Um dieses aufzuklären, hörten wir einen weiteren Vortrag von einer Studentin, die für drei Monate ein Auslandspraktikum in Toulouse in Frankreich gemacht hatte. Sie erzählte uns, wie sie dieses vorbereitet und welche Tätigkeiten sie dort ausübte. Zusätzlich berichtete sie uns von ihren Erlebnissen und Allgemeines über die Stadt. Der Vortrag war sehr ansprechend und weckte bei einigen sogar selbst das Interesse dieses mal auszuprobieren. Im Anschluss wurden uns noch einige Fakten über das Unternehmen präsentiert und vorgestellt. Um dieses etwas kreativer und spannender zu gestalten wurden uns einige Filme gezeigt. Unter anderem ein Image – Film über das Werk in Stade und einige Filme über eine Ausbildung oder ein Studium bei Airbus. Die Studenten waren gegenüber uns immer offen. Wir durften jederzeit Fragen stellen und sie stehen uns auch immer noch bei Fragen zur Seite. Aber auch auf uns und unsere Zukunftspläne sind sie mit großem Interesse eingegangen. Zum Schluss unseres Besuches wurden uns, wegen Zeitdruck, leider nur im Schnell-Durchlauf noch einige Anlaufstellen im Werk gezeigt. Wir besichtigten eine Halle, in der wir uns die wichtigsten Produktionsverläufe eines Seitenleitwerkes angucken konnten und einen Ausstellungsraum mit dem Verwendungsweg und einigen Produktionsstücken vom CFK. Dieser Ausflug war sehr interessant und konnte uns einen guten Einblick im weiteren Arbeitsweg zwischen Frankreich und Deutschland gewähren.

 

Nele B. 10b

Frankreichaustausch – Teil 2

„Nous sommes unis.“

Auch der zweite Teil der Begegnung zwischen den Schülerinnen und Schülern aus Oldendorf und Troyes stand unter dem Motto „Nous sommes unis.“

 

16 Schülerinnen und Schüler unserer Schule verbrachten 10 Tage in französischen Gastfamilien und hatten Gelegenheit, die französische Lebenskultur kennen zu lernen und ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen.

Neben der Teilnahme am Unterricht im Collège Pierre et François Pithou stand die Erarbeitung eines gemeinsamen Projekts zum 10-jährigen Bestehen der Partnerschaft

 

auf dem Programm sowie eine Stadtführung und eine Stadtrallye in Troyes.

Troyes befindet sich in der Region Champagne, sodass auch ein Besuch in einer Champagne-Kellerei nicht fehlen durfte. In Epernay, an der Avenue de Champagne, dem Sitz aller bekannten Champagnehäuser in Epernay, erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht nur etwas über die Herstellung und Lagerung des Champagne, sondern konnten auch das große Mercier-Fass der Weltausstellung von 1889 in Paris bestaunen, das noch heute bei Mercier in Épernay ausgestellt ist.

 

Ein weiterer Ausflug führte die französischen und deutschen Schülerinnen und Schüler nach Guedélon, einer großen mittelalterlichen Baustelle im Burgund, auf der etwa 70 Handwerker daran arbeiten, eine mittelalterliche Burg ausschließlich unter

Verwendung mittelalterlicher Techniken und Materialien zu erbauen. Neben einer Führung und vielen interessanten Erklärungen zu diesen Techniken konnten die Schülerinnen und Schüler in einem Steinatelier selbst einen Stein bearbeiten und anschließend mitnehmen.

Auch der zweite Teil des diesjährigen Austauschs verging wieder viel zu schnell.   Erfreulich ist, dass auch dieses Mal wieder viele Freundschaften zwischen deutschen und französischen Jugendlichen entstanden sind und die ersten Pläne für gegenseitige Besuche in den Sommerferien geschmiedet wurden.

Unterstützt wird der Austausch durch das deutsch-französische Jugendwerk, das Begegnungen zwischen deutschen und französischen Jugendlichen finanziell fördert.

Wir danken den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns

bereits auf den nächsten Austausch im Schuljahr 2017/2018.

„Nous sommes unis“

Y. Lantsch, L. Korte

Frankreichaustausch – Teil 1

„Nous sommes unis.“

Passender kann man die erneute Begegnung zwischen Schülerinnen und Schülern des Collège Pithou aus Troyes (Champagne) und der Grund- und Oberschule Oldendorf nicht beschreiben.

16 junge Gäste aus Frankreich erlebten zehn aufregende Tage in Deutschland und wurden von ihren Gastfamilien herzlich aufgenommen. Das Ausflugprogramm umfasste dabei die Städte Bremen mit einer Stadtführung und einem Besuch des Universums sowie Hamburg mit einer Stadionführung und einem Besuch des Tropenhauses im Hagenbecker Tierpark. Natürlich stand auch Stade mit einer Führung auf dem Programm.

 

In der Schule kämpften die Schülerinnen und Schüler zusammen und gegeneinander bei einer Sportolympiade und anschließend kochten alle gemeinsam ihre Lieblingsrezepte in der Schulküche. So entstand ein vielfältiges Buffet und alle Gerichte wurden mit großem Appetit probiert. An zwei Tagen konnten die Schülerinnen und Schüler auch in den Unterricht schnuppern und erarbeiteten gemeinsam ein landeskundliches Projekt.

 

Die Tage vergingen mal wieder wie im Flug und schon ist der erste Teil des diesjährigen Frankreichaustauschs zu Ende gegangen. Er war für alle Teilnehmer eine Bereicherung und eine Freude. Zudem sind viele neue und schöne Freundschaften entstanden, sodass es beim Abschied auch die eine oder andere Träne gab. An dieser Stelle auch ein großer Dank an unsere Eltern, die uns tatkräftig unterstützt haben und damit zum Erfolg des Austauschs beigetragen haben.

Wir freuen uns auf das Wiedersehen in Troyes im März kommenden Jahres.

„Nous sommes unis“

Y. Lantsch, I. Fischer

5.12.2015